Das Gold
des Meeres, den Bernstein, sucht man am besten
nach heftigen Stürmen
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Bernsteine
mit Einschlüssen
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an den Stränden. Vor allem in Anschwemmungen
von Algen, Seegras und anderen Pflanzenteilen kann man Bernstein
finden. Da er eine ähnliche Dichte hat, wird er zusammen
mit diesem organischen Material am Strand angespült. Bernstein
ist erhärtetes und mehr oder weniger stark verändertes
Harz fossiler Laub- und Nadelbäume. Im Tertiär existierten
riesige Wälder, deren Bäume bei Verletzungen Harz
absonderten. Innerhalb von 30-40 Millionen Jahren erhärtete
es unter günstigen Bedingungen zum heutigen Bernstein.
Eine Reihe fossiler Harze wird unter
dem Begriff "Bernstein" zusammengefasst, es handelt
sich also um keine wissenschaftliche Bezeichnung für eine
bestimmte Harzart.
Während der Inlandvereisungen im Eiszeitalter wurden Ablagerungsschichten
der Bernsteinwälder
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Bernstein
mit Insekt
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abgehobelt. Gletscher und Schmelzwasserströme
lagerten den Bernstein um, bis nach Norddeutschland. Der hier
zu findende Baltische Bernstein stellt mit etwa 90 Prozent der
Weltförderung den häufigsten Bernstein dar. Manchmal
wurden kleine Tiere, etwa Insekten, Spinnen oder Schnecken,
aber auch Blütenpollen, Federn oder Haare von einem Harztropfen
eingeschlossen. Das erstarrte Harz konservierte diese Tiere
oder Pflanzenteile. Was man heute noch in den Bernsteinen erkennt,
sind die Oberflächen von mit Luft oder Wasser gefüllten
Hohlräumen, die noch organische Reste wie Chitin enthalten.
Vor allem die Insekten können auch heute noch teilweise
bis zur Ordnung bestimmt werden. Bernsteine mit solchen Inklusen
(Einschlüssen) vermitteln eine Vorstellung von dem Vorkommen
bestimmter Organismengruppen in den Bernsteinwäldern.
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