Zwischen
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Ernst-Moritz
Arndt Sicht
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dem Königsstuhl und den Wissower Klinken
befindet sich ein weiterer Aussichtspunkt, die Ernst-Moritz-Arndt-Sicht,
ein plateauförmiger Kreidevorsprung. Von hier aus hat man
eine ideale Sicht auf die steil zum Meer abfallenden Kreideformationen.
Die direkt am Rand wachsenden Bäume, deren Wurzelwerk zum
teil ins Leere greift, lassen erahnen, zu welchen gewaltigen
Abbrüchen es zuweilen kommt. Im Frühjahr 1981 stürzten
an die 100 000 Kubikmeter Kreide in die Ostsee. Die Kreidefelsen
werden ständig durch Wind, Regen, Brandung aber vor allem
durch Frost abgetragen.
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I
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Benannt wurde dieser Aussichtspunkt
nach dem auf Rügen geborenen Historiker,
Schriftsteller und Publizist Ernst Moritz Arndt. Dieser war
der Sohn eines zum Gutsinspektor aufgestiegenen Leibeigenen.
Er studierte im damals schwedischen Greifswald und dann in Jena
Geschichte, evangelische Theologie, Erd- und Völkerkunde,
konnte sich aber letztlich nicht zur eigentlich vorgesehenen
theologischen Laufbahn entscheiden. |