Seit Oktober
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Nationalpark
im Herbst
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1990 ist das Gebiet zwischen Sassnitz, Hagen
und Lohme als Nationalpark ausgewiesen. Eine Wanderung durch
den Nationalpark Jasmund entlang der Küstenlinie gehört
zu den eindrucksvollsten Erlebnissen die Rügen zu bieten
hat. Wer das Zusammenspiel von blauer see, weißen Kreidefelsen
und grünen (oder herbstlich bunten) Buchenwäldern
einmal mit eigenen Augen sah, wird sicher das Urteil Wilhelm
Humboldts nicht für Übertrieben halten, der nach einer
Wanderung meinte: Es ist nicht möglich, einen einfacheren
und erhabeneren Anblick zu finden.
Der kleinste Nationalparkt Deutschlands
besteht vorwiegend aus Rotbuchen mit kleineren
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Jasmunder
Kreideküste
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Beständen von Ahorn, Esche, Ulme, Elsbeere,
Eibe, Vogelkirsche und Wildobstarten und ist zu ca 60 % in seinem
Naturwüchsigen Zustand belassen. Zahlreiche geschützte
und seltenen Arten von Flora und Fauna (darunter 25 Orchideen-Arten)
sind hier beheimatet. Man kann hier 153 verschiedene Vogelarten
beobachten, 30 davon stehen auf der roten Liste von Mecklenburg
Vorpommern. Typisch für das Gebiet ist die an den Kreidefelsen
brütende Mehlschwalbe oder der im Buchenwald brütende
Zwergscnäpper. Unter den 6 Reptilien- und 11 Amphibienarten
sind besonders die Kreuzotter und der Springfrosch bemerkenswert.
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