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Leuchtturm
auf der Mole
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Die erste Sassnitzer Mole wurde im Jahre 1889
zum Schutz des damals entstehenden Fischereihafens fertiggestellt.
Sie war damals 380 Meter lang und war nicht direkt mit dem Land
verbunden. Man hatte beim Bau eine etwa 80 Meter breite Öffnung
gelassen. Diese Öffnung über die zur Verbindung eine
hölzerne Brücke führte, sollte dazu dienen, die
von Osten her sich bewegenden Feuersteine durch den Hafen wandern
zu lassen. Bei einer landfesten Mole befürchtete man damals,
dass die Feuersteine sich entlang der Mole bewegen würden
und sich in der Hafeneinfahrt ablagern würden und so die
Hafeneinfahrt verflachen würden. Die Mole bestand aus gegeneinander
verankerte Pfahlwände zwischen die Steine geschüttet
wurden. Auf diese Steinschüttung wurde das Molenmauerwerk
mit Betonkernen gesetzt. Seeseitig wurde eine 1,30 Meter hohe
Brüstungsmauer errichtet.
In den Jahren 1897
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Wellenbrecher
an der Mole
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bis 1900 wurde verbliebene Landöffnung,
die sich bei Stürmen aus östlicher Richtung als nachteilig
erwies geschlossen und die Mole in westliche Richtung verlängert.
Die Mole hatte damit schon eine Länge von 1000 Metern und
war somit direkt vom Land aus zugänglich. Rund 750 Meter
der Mole waren mit Gordungssteg versehen.
Mit der Entstehung des Eisenbahnfährverkehres
genügte die Länge der Mole nicht mehr und wurde in
den Jahren 1910 bis 1912 weiter nach Westen hin verlängert
und erlangte damit Ihre entgültige Länge von 1450
Metern. Damit war und ist die Sassnitzer Mole die längste
Aussenmole Europas. Die Gesamtkosten beliefen sich damals auf
etwa 7 Millionen Mark.
Im schweren Winter von 1978 zu 1979 wurde die Sassnitzer Mole
stark beschädigt und war lange Jahre für den Besucherverkehr
gesperrt. Heute können Sie Sich wieder das entspannende
Erlebnis gönnen und bis zum Sassnitzer Leuchtturm laufen.
Aber denken Sie daran es sind 2 x 1450 Meter.
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