Das Waldgebiet
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Hügelgrab
in der Stubnitz
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der Stubnitz, gehört zu den ursprünglichsten
Wäldern ganz Norddeutschlands. Als sich die Gletscher nach
der Eiszeit zurückzogen, entstand dieser Buchenwald, in
dem schon in der Steinzeit gejagt wurde. Zahlreiche Hügelgräber
zeugen noch heute davon und haben der Stubnitz den Beinamen
"Rüganischer Totengarten" verpasst.Innerhalb
des Buchenwaldgebietes der Jasmunder Halbinsel, befinden sich
insgesamt 218 Hügelgräber, fünf Großsteingräber,
drei Burgwälle und ein Opferstein. Über ihre Erbauer
gibt es inzwischen modernere Theorien. Nicht mehr barbarische
Riesen, sondern vielmehr Ackerbauern und Viehzüchter werden
inzwischen als Erbauer dieser Steinanlagen gehandelt. Vor über
4.000 Jahren schufen sie in der jüngeren Steinzeit die
Grabanlagen, die auch Dolmen oder Ganggräber genannt werden.
Sie bestehen in der Regel aus zwei Reihen dicht nebeneinanderstehenden
Steinen, die von großen Decksteinen überdacht sind.
Aus der Bronzezeit stammen die Hügelgräber, die etwa
3.000 Jahre alt sind. Zur genauen Altersbestimmung der Bauten
werden oft die Grabbeigaben archäologisch untersucht. Dabei
wurden Werkzeuge aus Feuersteinen, Tongefäße
aus der Trichterbecherkultur und Bernsteinperlen gefunden.
Das Errichten
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Hügelgrab
auf Jasmund
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von Grabanlagen scheint in Zusammenhang mit
einer sesshaften Lebensweise zu stehen. Nur durch längere
Anwesenheit an einem Ort war es möglich, solche Bauwerke
über mehrere Jahrzehnte hinweg zu erstellen und zu nutzen.
Archäologen nehmen an, dass es auch Zusammenschlüsse
mehrerer kleiner Gruppen gab, die gemeinsam größere
Steinbauten errichteten, um herumstreifenden Nomaden anzuzeigen,
dass das Land bereits bewohnt war. |